Archiv-Flaneur

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Archiv-Flaneur is a mobile exhibition project in public space and a research trip to various locations in Europe and beyond in collaboration with the artist Juan Fernando Toro Lopez. Aboard a wheeled vehicle which functions with the extension by an awning as portable exhibition space and mobile archive. To nourish and to increase the archive we travel to various historical, biographical sites, archives, museums and the ‘world wide web’. The wheeled vehicle as “mobile archive” provides a ‘living room atmosphere’. The flaneur-office inside the bus for exchange possibilities of archives such as visual materials, electronic data for the extension of the archive as a living archive and at the same time as a place for conversation and chat, is open for all audience during the various stations in Kiev, Berlin, Warsaw, Amsterdam… among others.

Concept:Looking for another notion of archiving and association we consider videotapes, scientific documentaries, photos, family portraits, movies, TV shows from the 40s, 50s, 60s, 70s until now and everyday curiosities and other indefinite imageries. In how we understand the creation of identity, archiving is alive and in contant transformation. The archives as a form of structured memory, we transcribe in a performative way. To work with archives always means to deal with its artifacts and archival materials. We understand preservation not only as conservative storage, but as reactivation through initiation of appropriation and actions. During the reactivation of the artifacts for their living condition not only fragmentary duplications arise but also new objects in the form of pictorial installations that e want to present.

[~] Archivflaneurt ist ein mobiles Ausstellungsprojekt im öffentlichen Raum und eine Recherchereise an verschiedenen Standorten in Europa. An Bord von einem -vorzugsweise organgefarbenen- ausgeliehenen Volkswagen (VW T2), welcher mit der Erweiterung durch ein Vorzelt als tragbarer Ausstellungsraum und mobiles Archiv fungiert, was sich fortwährend durch Reisen an verschiedene historische, biographische Orte, Archive und Museen und durch das ‘world wide web’ erweitert. Das mobile Archiv konfiguriert sich in einer ‘Wohnzimmeratmosphäre’ mit malerischen Installationen im Interieur eines VW’s und dessen Vorzelts. Das Flaneurbüro im inneren des Busses für Austauschmöglichkeiten von Archivalien wie Bildmaterialien, elektronische Daten für die Erweiterung des Archivs als lebendiges Archiv, und gleichzeitig als Ort für Gespräch und Unterhaltung, wäre für alles Publikum während der verschiedenen Stationen in Berlin, Warschau, Innsbruck und Zürich geöffnet. Die gemütliche Atmosphäre an Bord des VW’s ermöglicht eine Reflexion über, Identität, ikonographische Symbole, Bewegung, Krieg und ‘Post’-Krieg und eine Art des ‘reisens’ in der Gegenwart, bei der durch die verschiedenen malerischen Installationen parallel zur gegenwärtigen Wirklichkeit eine andere Geschichte erzählt wird, die gegenwärtiges und scheinbar vergangenes verbindet.

Konzept:
Wir arbeiten dieInstallation, Zeichnung und Malerei als Appropriationen für Assoziationen und Konstruktionen um Sets und Look´s zu erschaffen, mit Videotapes, wissenschaftlichen Dokus, Fotos, Familienportraits, Filmsequenzen, Fernsehsendungen von den 40er, 50er, 60er, 70er Jahre bis heute und alltäglichen Kuriositäten aus Archiven und anderem unbestimmten Bildmaterial in der Suche nach einer anderen Nation von Archivierung und Assoziation. In unserem Verstand der Erschaffung von Identität ist die Archivierung in lebendiger Transformation.Die Archive als eine Form von strukturierter Erinnerung transkribieren wir in einer performativen Art. Die Arbeit mit Archiven ist immer eine Beschäftigung oder Auseinandersetzung mit dessen Artefakten und Archivalien. Erhaltung verstehen wir dabei nicht nur als konservierende Aufbewahrung sondern als Reaktivierung durch deren Appropriation und Initiation für Handlungen. Während der Reaktivierung der Artefakte für deren lebendige Erhaltung entstehen nicht nur fragmentarische Duplikationen sondern auch neue Objekte in Form von malerischen Installationen die wir präsentieren möchten. (Mirjam Kroker & Juan Toro).

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